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Das KKM: Wenn der Arztbrief sich selbst schreibt

Die MARIS Spracherkennung und das Katholische Klinikum Mainz

Für Dr. med. Christopher Hofmann, Oberarzt der Inneren Medizin am Katholischen Klinikum Mainz, ist die medizinische Schreibkraft ein aussterbender Beruf. Zumindest an seinem Haus, denn dort wurden die Schreibbüros im Laufe der letzten Jahre konsequent abgebaut. Mit dem technischen Fortschritt der Spracherkennung ist dies für den Oberarzt aber auch kein wirklicher Verlust. Hofmann und seine Kollegen aus der Inneren Medizin wie auch die Chirurgische Abteilung arbeiten bei der Erstellung von Arztbriefen, OP-Berichten etc. seit knapp zwei Jahren mit einer Lösung aus MARIS-Software & Philips SpeechMike-Diktiergeräten. Die netzwerkbasierte Spracherkennung Dragon Medical 360 | Direct von MARIS HEALTHCARE basiert auf der technisch führenden Technologie von Nuance und kommt in Mainz an rund 70 Arbeitsplätzen zum Einsatz. Die Erstellung von medizinischen Befunden und Arzt-briefen ist damit in jeder Anwendung möglich, in der auch getippt werden kann, ohne Abstriche bei Erkennung in Echtzeit, Erkennungsgenauigkeit oder Lernalgorithmen. MARIS Marec bietet alternativ die Möglichkeit des digitalen Diktats. So haben die Ärzte am KKM die Wahl, ob sie ihre Befunde lieber digital diktieren oder sofort spracherkennen lassen wollen. Entscheidend dafür sind persönliche Vorlieben und auch die Tatsache, ob es überhaupt noch Schreibkräfte an der jeweiligen Klinik gibt. Als Eingabegeräte kommen durchgängig Philips SpeechMike Diktiermikrofone zum Einsatz. „Philips-Hardware nutzen wir schon länger in der radiologischen Bilddatenerfassung mit dem PACS-System und sind mit Haptik und Zuverlässigkeit der Geräte sehr zufrieden“, so Dr. med. Hofmann.

Das medizinische Leistungsspektrum des Katholischen Klinikums Mainz ist groß. Die Besonderheit liegt in der langjährigen Erfahrung der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Das Katholische Klinikum Mainz in Zahlen

  • 1850 Gründungsjahr | Ursprung im St. Vincenz- und Elisabeth-Hospital
  • 28 Kliniken und Zentren
  • > 600 Planbetten
  • ca. 1500 Mitarbeitende
  • > 2400 Geburten

Patienten pro Jahr:

  • 50.000 Patienten ambulant & stationär

Das Katholische Klinikum Mainz und MARIS Spracherkennung – die Vorteile auf einen Blick:

Technologiemix

MARIS bietet sowohl digitales Diktat als auch Spracherkennung, abhängig von den Bedürfnissen der Anwender, an.

Mehr Patientenzeit

Durch die Zeitersparnis bei der Dokumentation bleibt dem Arzt mehr Zeit für seinen Patienten.

Prozessoptimierung

Durch die Möglichkeit der ganzheitlichen Betrachtung des Dokumentationsprozesses kann ein optimierter Workflow umgesetzt werden.

Warum MARIS Healthcare?

Die Ausgangssituation

Damit aus gesprochenem Wort schnell der fertige Arztbrief entsteht, ist die kombinierte Hard- und Softwarelösung eng an das in Mainz eingesetzte KIS von Orbis angebunden. Sie musste außerdem auf Linux-basierten Igel Thin-Clients und angebunden an eine Citrix-Terminal-Server-Umgebung zum Laufen gebracht werden. „Die MARIS Healthcare GmbH hat eine für den medizinischen Einsatz trainierte Version der Spracherkennung zur Verfügung gestellt, die Hard- und Software installiert und uns geschult“, berichtet Nils Müller, Systemadministrator am KKM. Inzwischen übernehmen geübte Nutzer der Klinik das Einarbeiten neuer Anwender in Eigenregie. Grundsätzlich sind bei der MARIS Healthcare GmbH lange Einarbeitungszeiten und Entwick- lungszyklen oder komplexe Implementierung nicht zu erwarten.

Das Fazit

Insbesondere Assistenzärzte verbrachten bisher wertvolle Arbeitszeit damit, ihre Arztbriefe selbst einzutippen – geschuldet dem Abbau der Schreibkräfte. Heute spart jeder Arzt der Inneren Abteilung durch den Einsatz von Philips-Diktiergeräten und Spracherkennung rund 1,5 Stunden Zeit pro Tag, schätzt Oberarzt Hofmann. Er spricht seine Epikrise am Schreibtisch in das Philips Speechmike; die MARIS-Software erzeugt aus dem gesprochenen Wort geschriebenen Text, zieht sich aus dem KIS zusätzliche Informationen (Patientenstammdaten, EKG-Werte….) und generiert aus beidem den Arztbrief. Diesen unterschreibt der Diktant elektronisch, leitet ihn weiter ans Sekretariat, wo er ausgedruckt und an den Hausarzt verschickt wird. Geplant ist, die Arztbriefe künftig per Faxserver direkt zu übermitteln. Damit fielen Ausdruck und Versand als weitere Arbeitsschritte weg. Den Diktiergeräten als Einstiegspunkt in die Verwandlung von Sprache in Text kommt dabei große Bedeutung zu. „Philips verbindet hier Funktionalität mit Design auf ideale Weise.“

Das sagt der Kunde

Dr. med. Christopher Hofmann | Katholisches Klini­kum Mainz

Spracherkennung macht uns einfach unabhängig von Schreibkräften. Die MARIS-Lösung mit Philips-Diktierge­räten hat uns hier eine enorme Arbeits­erleichterung beschert.

Bericht ansehen (pdf, 314.44 kB)